Das Erscheinungsbild einer WordPress-Webseite wird maßgeblich durch das verwendete Theme bestimmt. Kostenlose Themes lassen sich direkt im WordPress-Backend unter Design → Themes auswählen und installieren. Darüber hinaus stehen auf der offiziellen Plattform von WordPress zahlreiche weitere kostenlose Themes zur Verfügung.
Viele Themes bieten im Customizer die Möglichkeit, Farben, Schriften, Logos oder andere Einstellungen mit einer Live-Vorschau anzupassen. Gerade für Einsteiger ist dies ein einfacher Weg, die eigene Webseite zu gestalten.
Kostenlose oder Premium-Themes?
Kostenlose Themes sind jedoch häufig in ihren Anpassungsmöglichkeiten eingeschränkt. Wer mehr Flexibilität benötigt, sollte sich Premium-Themes ansehen. Empfehlenswerte Quellen sind beispielsweise:
Die Preise für kommerzielle Themes liegen meist zwischen 50 und 80 Euro und bieten eine enorme Vielfalt an Designs.
Nahezu jedes Premium-Theme verfügt über eine sogenannte Live-Demo. Dadurch erhält man bereits vor dem Kauf einen guten Eindruck davon, wie die fertige Webseite aussehen könnte.
Wie flexibel sind Premium-Themes?
Die Möglichkeiten zur Anpassung unterscheiden sich jedoch erheblich. Manche Themes erlauben lediglich den Austausch von Texten, Bildern und Menüpunkten, während andere nahezu vollständig an die eigenen Wünsche angepasst werden können.
Gerade bei unbekannteren Themes ist es selbst für erfahrene Webdesigner nicht immer einfach einzuschätzen, welche Änderungen später problemlos möglich sind und welche einen höheren Aufwand verursachen. Daher empfiehlt es sich häufig, vor der endgültigen Entscheidung fachlichen Rat einzuholen.
Die Entwicklung seit 2018
Als dieser Artikel ursprünglich im September 2018 veröffentlicht wurde, standen klassische WordPress-Themes noch deutlich stärker im Vordergrund. In den vergangenen Jahren haben sich die Anforderungen an Webseiten jedoch verändert.
Insbesondere die steigenden Anforderungen von Google hinsichtlich Ladegeschwindigkeit, Benutzerfreundlichkeit und technischer Qualität haben dazu geführt, dass vorgefertigte Themes heute häufig nicht mehr die beste Wahl sind. Viele dieser Themes bringen eine Vielzahl an Funktionen mit, von denen letztlich nur ein kleiner Teil genutzt wird. Die übrigen Funktionen belasten jedoch die Webseite unnötig und können die Ladezeiten negativ beeinflussen.
Moderne Lösungen: Page Builder
Aus diesem Grund arbeite ich heute bevorzugt mit sogenannten Page Buildern. Diese ermöglichen es, Webseiten wesentlich individueller und gleichzeitig schlanker zu erstellen.
Über viele Jahre hinweg habe ich dabei erfolgreich mit dem Oxygen Builder gearbeitet. Heute setze ich überwiegend auf den Bricks Builder, da dieser aus meiner Sicht eine sehr gute Kombination aus Flexibilität, Performance und moderner Entwicklung bietet.
Natürlich gilt auch hier: Nicht jeder Page Builder ist automatisch eine gute Wahl. Einige bringen ebenfalls sehr viele Funktionen mit, die nicht immer benötigt werden. Deshalb sollte die Auswahl des passenden Werkzeugs sorgfältig erfolgen.
Inspiration bleibt wichtig
Unabhängig von der technischen Umsetzung empfehle ich meinen Kunden weiterhin, sich bei ThemeForest, TemplateMonster oder WordPress.org inspirieren zu lassen. Dort findet man eine große Anzahl an gelungenen Beispielen und erhält viele Ideen für das eigene Webdesign.
In der Praxis wünschen sich viele Kunden allerdings Unterstützung bei der Vorauswahl. Hier kann ein erfahrener Webdesigner helfen, passende Designrichtungen zu identifizieren und gleichzeitig die technische Umsetzbarkeit im Blick zu behalten.
Viel Spaß bei der Suche nach dem passenden Design für Ihre WordPress-Webseite!
Der Artikel wurde ursprünglich am 3. September 2018 veröffentlicht und zuletzt im Juli 2026 inhaltlich überarbeitet und aktualisiert. Er wurde unter zuhilfenahme von ChatGPT verbessert.

